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Sachsen-Anhalt

Jobs in Halle (Saale) und Umgebung

Zuletzt geprüft am 30.09.2026

Hier finden Sie Jobs in Halle (Saale) und im Umkreis von 50 Kilometern, der bis Leipzig, Merseburg und in den Saalekreis reicht. Die Jobliste unten zeigt Angebote in Vollzeit und Teilzeit, Minijobs, Ausbildungsplätze und Praktika. Im Text erfahren Sie, welche Branchen in der Händelstadt die meisten Arbeitsplätze stellen und wie sich der Arbeitsmarkt zuletzt entwickelt hat.

Arbeiten in Halle

Mit 226.767 Einwohnerinnen und Einwohnern am 31.12.2024 ist Halle nach Magdeburg die zweitgrößte Stadt Sachsen-Anhalts. Zusammen mit dem 38 Kilometer entfernten Leipzig sieht sich die Stadt als Zentrum des Wirtschaftsraums Mitteldeutschland. Im Unterschied zu vielen Industriestädten dominieren hier Dienstleistungen: Größter Bereich war Ende 2025 das Gesundheitswesen mit 15.079 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, gefolgt von wirtschaftlichen Dienstleistern mit 11.916, Heimen und Sozialwesen mit 8.922 und dem Handel mit 8.888. Die Metall- und Elektroindustrie kam nur auf 2.635 Beschäftigte.

Zum 30.06.2025 zählte die Bundesagentur für Arbeit 102.313 Arbeitsplätze in 5.016 Betrieben; 43.219 Beschäftigte kamen von außerhalb, 34.227 Hallenserinnen und Hallenser arbeiteten auswärts. Im September 2026 waren in Halle 12.564 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote sank gegenüber August von 10,3 auf 10,0 Prozent. Die Agentur für Arbeit sah darin Bewegung nach der Urlaubszeit, aber noch keine Trendwende. Im angrenzenden Saalekreis lag die Quote bei 6,7 Prozent.

Minijobs, Teilzeit und Nebenjobs in Halle

Teilzeit ist in Halle besonders verbreitet: 37.530 der 102.578 Beschäftigten arbeiteten Ende 2025 in Teilzeit, mehr als jeder Dritte. Minijobs sind seltener: Die Bundesagentur zählte 13.666, rund 13 auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon waren 9.094 die einzige Beschäftigung und 4.572 ein Nebenjob. Die meisten Minijobs bieten wirtschaftliche Dienstleister (2.344), der Handel (1.779), das Gastgewerbe (1.700) und sonstige Dienstleister (1.663). Wer neben dem Studium arbeiten möchte, findet dort die meisten Angebote. Die Verdienstgrenze im Minijob beträgt seit Januar 2026 monatlich 603 Euro.

Ausbildung und Studium in Halle

Bis August 2026 meldeten Betriebe in Halle der Agentur für Arbeit 1.106 Ausbildungsstellen für das laufende Ausbildungsjahr, bei 947 gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern. Damit gab es mehr Plätze als Interessierte. Im August waren noch 113 Stellen unbesetzt und 183 junge Menschen ohne Platz. Einer der großen Ausbildungsbetriebe ist die Stadtwerke Halle Gruppe, bei der im August 2025 insgesamt 68 Auszubildende und dual Studierende anfingen.

Für ein Studium ziehen nach Angaben der Stadt jedes Jahr viele tausend junge Menschen nach Halle, an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und an die Burg Giebichenstein Kunsthochschule. Dazu kommen Institute der Max-Planck-Gesellschaft und der Fraunhofer-Gesellschaft.

Große Arbeitgeber in Halle

Das Universitätsklinikum Halle (Saale) ist mit 4.450 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber Sachsen-Anhalts. Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara nennt rund 1.300 Mitarbeitende; seit Jahresbeginn 2026 ist es mit dem Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau, das etwa 1.200 Menschen beschäftigt, in einer gemeinsamen Struktur verbunden. Seit 2005 betreibt Dell Technologies einen Standort in der Stadt. Das ADAC Dienstleistungs-Center hat seinen Sitz in Halle und beschäftigt an den Standorten Halle und Leipzig 800 Menschen. Bundesweit bekannt sind laut Stadt außerdem die Halloren Schokoladenfabrik, Kathi und der KSB Konzern. Eine längere Liste zeigt die Unterseite zu den größten Arbeitgebern in Halle.

Leben in Halle

Halle ist die Geburtsstadt von Georg Friedrich Händel und feiert ihn jedes Jahr mit den Händel-Festspielen. Zu den großen Festen gehört außerdem das Laternenfest. Weitere Anziehungspunkte sind die Himmelsscheibe von Nebra, die Stiftung Moritzburg, die Franckeschen Stiftungen und der Dom. Mit über 7.000 Hektar Wasser- und Grünflächen und mehr als 170 Sportvereinen ist die Stadt an der Saale auch in der Freizeit gut aufgestellt. Am Riebeckplatz entsteht in den kommenden Jahren das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation, für das der Bund 200 Millionen Euro bereitstellt; die Eröffnung ist für 2032 geplant.

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