Nordrhein-Westfalen
Jobs in Leverkusen und Umgebung
Zuletzt geprüft am 30.09.2026
Leverkusen Jobs gibt es in der Chemie, im Handel, in Pflege und Verwaltung, und genau diese Stellenangebote sammelt diese Seite für die Stadt und einen Umkreis von 50 Kilometern, also bis nach Köln, Düsseldorf und ins Bergische Land. Unter den Zahlen zum Arbeitsmarkt finden Sie auch, wie es um Minijobs und Ausbildungsplätze in Leverkusen steht.
Arbeiten in Leverkusen
168.299 Menschen lebten Ende 2025 in Leverkusen. Die Stadt ist bis heute von der Industrie geprägt: Mehr als jeder vierte der 67.092 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze gehörte im Dezember 2025 zum produzierenden Gewerbe. Allein die Hersteller von Vorleistungsgütern, zu denen die chemische Industrie zählt, beschäftigten 10.545 Menschen, das sind 15,7 Prozent aller Arbeitsplätze in der Stadt. Danach folgen der Handel mit 7.233 Beschäftigten sowie Immobilien und freiberufliche Dienste mit 6.689. Heime und soziale Dienste legten binnen eines Jahres um fast 8 Prozent auf 5.144 Stellen zu.
Zwischen Köln und Düsseldorf gelegen, ist Leverkusen eine Pendlerstadt in beide Richtungen. Zur Jahresmitte 2025 fuhren 38.050 Beschäftigte zur Arbeit nach Leverkusen, fast genauso viele, nämlich 38.018, verließen die Stadt zum Arbeiten. Der Arbeitsmarkt hat sich zuletzt eingetrübt: Im September 2026 waren 7.201 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote stieg auf 8,1 Prozent. Ein Jahr vorher lag sie bei 7,5 Prozent und 6.666 Arbeitslosen.
Minijobs, Teilzeit und Nebenjobs in Leverkusen
Minijobs sind in Leverkusen gefragt, und das Angebot wächst: 14.067 geringfügig entlohnte Beschäftigte hatten im Dezember 2025 ihren Arbeitsplatz in der Stadt, 644 mehr als ein Jahr zuvor. Die meisten Minijobs gibt der Handel mit 2.404, gefolgt von Dienstleistern wie Reinigungsfirmen mit 2.216 und von Gastronomie und Hotellerie mit 1.912. Weitere 1.892 entfallen auf sonstige Dienstleistungen und private Haushalte. Frauen besetzen 56 Prozent dieser Stellen.
Für viele ist der Minijob ein zweites Standbein. Von den 13.705 Minijobbern mit Arbeitsplatz in Leverkusen hatten zur Jahresmitte 2025 genau 6.155 zugleich einen Hauptjob. In Teilzeit mit voller Sozialversicherung arbeiteten im Dezember 2025 20.163 Menschen, knapp ein Drittel aller Beschäftigten der Stadt.
Ausbildung in Leverkusen
Wer in Leverkusen eine Ausbildung sucht, trifft auf viel Konkurrenz. Von Oktober 2025 bis August 2026 meldeten sich 1.309 Bewerberinnen und Bewerber bei Arbeitsagentur und Jobcenter, 11,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Ihnen standen nur 699 gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber, auf 100 betriebliche Plätze kamen damit rund 191 Bewerber. Ende August waren noch 211 Stellen offen und 410 junge Menschen unversorgt. Es lohnt sich deshalb, auch Betriebe in Köln, Langenfeld oder Burscheid in die Suche einzubeziehen, die Jobliste zeigt sie mit an.
Im Dezember 2025 lernten 3.481 Auszubildende in Leverkusener Betrieben, das sind 5,2 Prozent aller Beschäftigten. Studieren lässt sich in der Stadt am Campus Leverkusen der Technischen Hochschule Köln, der im Wintersemester 2025/26 597 Studierende zählte.
Große Arbeitgeber in Leverkusen
Die Liste der größten Unternehmen mit Sitz in Leverkusen führt die Bayer AG an. Die IHK Köln zählte 2024 für Bayer 6.555 Beschäftigte in ihrem Bezirk, für die Covestro Deutschland AG 3.581 und für Currenta, den Betreiber des Chemparks, 2.191. Diese Zahlen gelten für den gesamten Bezirk der IHK Köln. Die Stadtverwaltung Leverkusen beschäftigte Ende 2024 3.904 Mitarbeitende und hatte dazu rund 160 Auszubildende. Aus dem Dienstleistungsbereich kommen der Nahverkehrsbetrieb wupsi mit 600 und die Sparkasse Leverkusen mit 526 Beschäftigten dazu. Eine ausführlichere Übersicht bietet unsere Seite zu den größten Arbeitgebern in Leverkusen.
Leben in Leverkusen
Den Namen verdankt die Stadt dem Apotheker Carl Leverkus, der ab 1860 in Wiesdorf eine Ultramarinfabrik samt Arbeitersiedlung aufbaute. Die Stadt Leverkusen entstand am 1. April 1930 aus Wiesdorf, Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf, 1975 kamen Opladen, Bergisch Neukirchen und Hitdorf hinzu. Rhein, Dhünn und Wupper fließen durch das Stadtgebiet. Kunstinteressierte finden im Schloss Morsbroich ein Haus mit Geschichte: Das Museum wurde am 27. Januar 1951 als erste Neugründung eines Museums für Gegenwartskunst in der Bundesrepublik eröffnet und hat einen Skulpturenpark.
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